Die Innere Stadt ist der erste Bezirk, rund 16.000 Menschen wohnen hier, und trotzdem arbeiten etwa 110.000 Menschen im Gebiet. Das erklärt, warum eine Übersiedlung im Ersten anders abläuft als anderswo: Man zieht in einen Bezirk, der tagsüber ein Büro-, Geschäfts- und Besucherviertel ist. Zufahrten, Ladezeiten und Rücksicht auf den Passantenstrom sind hier wichtiger als die Frage, wie viele Zimmer die Wohnung hat. Die Gemeinsamkeiten aller Bezirke stehen auf der Seite Umzug in Wien nach Bezirken.
Fußgängerzone, Gassen und Ladezeiten
Rund um Graben, Kohlmarkt und Kärntner Straße ist der Lkw-Verkehr stark eingeschränkt, und auch kleinere Gassen wie die Umgebung von Hohem Markt, Judenplatz oder Am Hof haben ihre eigenen Regeln. Ob und wann Sie hier zufahren dürfen, klären wir vor dem Termin Straße für Straße, denn sie ändern sich von Gasse zu Gasse. Ganz ohne Genehmigung läuft wenig, deshalb zahlt sich der frühe Antrag für das Halteverbot bei der MA 46 aus. Die Stadt Wien beschreibt das Verfahren unter Parken und Halteverbot und die Zonen unter Kurzparkzonen in Wien.
Wohnungen über Geschäften und in alten Palais
Viele Wohnungen liegen im ersten oder zweiten Stock über Geschäftslokalen, andere in Zinshäusern mit Innenhof oder in Häusern, die älter sind als die meisten Lifte der Stadt. Die Stiegen sind oft breit und flach, aber die Tore und Durchgänge sind niedrig, und der Weg von der Straße zum Stiegenhaus führt manchmal durch einen Hof. Wir nehmen die Maße vorab, auch die der Tore und Durchgänge, und schützen Wände, Stufen und Böden, denn die Hausverwaltung schaut in dieser Gegend genau hin. Bei Stücken, die sich nicht um die Ecke tragen lassen, bleibt der Weg über das Fenster mit dem Außenaufzug.
Ein Bezirk, der nie ganz leer ist
Das historische Zentrum zählt zum UNESCO-Welterbe, und viele Häuser stehen unter Denkmalschutz. Für Sie heißt das: Die Hausverwaltung achtet auf Stiegen, Portale und Fassaden, und ein Außenaufzug ist nicht überall ohne Abstimmung möglich. Dazu kommen Besucher, Lieferverkehr und Veranstaltungen, die ganze Plätze für Stunden blockieren können. Wir fragen deshalb schon beim ersten Gespräch nach Wochentag und Uhrzeit und legen den Termin so, dass der Lkw möglichst nicht in einer Menschenmenge steht.
Auch die Wege im Haus sind Teil der Planung. Wer im Ersten wohnt, hat oft ein Stiegenhaus mit Marmorstufen, manchmal einen Portier und eine Tür, die nur zu bestimmten Zeiten offen ist. Dann zählt jede Absprache am Vortag, damit niemand mit dem Möbelstück im Stiegenhaus auf einen Schlüssel warten muss.
Büros und Kanzleien in der City
Wegen der vielen Betriebe im Bezirk wird bei uns häufig nicht nur ein Haushalt, sondern ein Büro oder eine Kanzlei übersiedelt. Das gelingt am besten außerhalb der Geschäftszeiten, am Abend oder am Wochenende. Wie wir das planen, steht beim Büroumzug und beim Firmenumzug.
Ein Beispiel aus dem Ersten
Ein Beispiel: Ein Paar zieht aus einer Wohnung nahe dem Hohen Markt in den Alsergrund. Die Zufahrt zum alten Haus ist nur frühmorgens möglich, die Möbel gehen durch einen Hof. Wir starten zeitig, laden bis zum Vormittag und fahren los, bevor die Gassen voll werden. Am neuen Ort steht die Halteverbotszone schon bereit.
Welche Leistung passt
- Wohnungsübersiedlung: Privatumzug
- Einzelne Stücke wie Antiquitäten oder Klavier: Möbeltransport und Klaviertransport
- Ältere Menschen: Seniorenumzug
- Kleine Mengen: Mini-Umzug
- Räumung der alten Wohnung: Entrümpelung
Kosten hängen von Aufwand und Zufahrt ab, nähere Informationen auf der Seite Umzugskosten in Wien. Alle Leistungen im Überblick: Umzugsservice Wien.
Nach dem Umzug
Melden Sie den neuen Wohnsitz binnen drei Tagen mit dem Meldezettel, und geben Sie Sperrmüll am Mistplatz der MA 48 ab. Hinweise bietet die Stadt Wien unter Mülltrennung und Mistplätze in Wien.
Für alle, die aus dem Ersten wegziehen, gibt es weitere Wege: den Fernumzug in andere Bundesländer, die Beiladung für kleine Mengen, den Studentenumzug und die Umzugshelfer. Wer nach Wien zieht, liest unter Umzug nach Wien, worauf es bei der Ankunft ankommt. Für Ziele im Umland gibt es etwa die Seiten zu Klosterneuburg und Baden.
Die Nachbarn im Norden und Westen
An die Innere Stadt grenzen unter anderem der Alsergrund und die Josefstadt, beide mit eigener Seite: Umzug 1090 Wien: Alsergrund und Umzug 1080 Wien: Josefstadt. Einen Überblick bietet Umzug in Wien nach Bezirken, unsere Startseite ist Umzugsunternehmen Wien.
Häufige Fragen
Darf der Umzugswagen in die Fußgängerzone fahren?
Das hängt von der Straße und der Uhrzeit ab. Wir klären die Zufahrt vor dem Termin und planen den Weg entsprechend, notfalls mit kürzeren Tragewegen vom nächsten erlaubten Haltepunkt.
Wie früh sollte das Halteverbot beantragt werden?
Möglichst sofort nach der Terminfixierung. Der Antrag läuft über die MA 46, im Ersten sind Stellflächen besonders gefragt.
Übersiedeln Sie auch Büros in der Inneren Stadt?
Ja, meist außerhalb der Geschäftszeiten. Wir stimmen Ablauf und Zeitfenster mit der Hausverwaltung ab.
Wie werden empfindliche Möbel im Altbau geschützt?
Mit Decken, Kantenschutz und Bodenmatten im Stiegenhaus, bei Bedarf auch an Türstöcken und Handläufen. Besonders wertvolle Stücke besprechen wir vorab einzeln.
Anfrage für Ihre Übersiedlung
Nennen Sie uns Adresse, Stockwerk, ob es einen Lift gibt und Ihren Wunschtermin. Wir melden uns persönlich, auf Wunsch schauen wir uns die Wohnung vorher an. Telefonisch erreichen Sie uns unter +43 1 4171293, oder Sie nutzen die Umzugsanfrage.